STADT EINER ERINNERUNG und MITTWOCHS UM 11

Der März hatte es in sich. Projekte, die wir Filmstudenten in den letzten Frühjahres-Wochen intensiv vorbereiteten, wurden nun umgesetzt und gedreht.

Darunter auch unser dokumentarischer Erstjahresfilm – eine Produktion der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Mit der Doku, Regie führt Kommilitone Manuel Inacker, widmeten wir uns den Bewohnern und der Architektur der beeindruckenden Wohnanlage „Pallasseum“ in Berlin Schöneberg. Ein markanter Ort, der deutsche Geschichte und Internationalität widerspiegelt. An insgesamt sechs Drehtagen dokumentierten wir Alltagseinblicke dort lebender Menschen. Besonderer Fokus war dabei die Architektur des Lebensraumes – wie sie mit Mensch und Alltag einhergeht. Der Film hat den Arbeitstitel STADT EINER ERINNERUNG (Arbeitstitel). Im Juni soll er fertiggestellt sein. Gemeinsam mit einer Produktions-Kommilitonin bin ich für die Produktionsleitung zuständig.

Ein paar Märztage später: Schauplatz einer weiteren Produktion der Filmuniversität war eine Seniorenwohnanlage in Berlin. An ebenfalls sechs Drehtagen drehten wir hier die Szenen für den Kurzfilm MITTWOCHS UM 11 (Arbeitstitel; Regie: Sophia Bösch). Ich mag diesen Filmstoff, dessen Umsetzung ich als Produktionsassistent unterstützte. Soviel sei verraten: Es geht um sechs ältere Damen, ein Missgeschick und eine blaue Wolke, es geht um die Schuldfrage und eine heimliche Liebe.

Ich freue mich schon heute auf die Leinwand-Premieren beider Filme.

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Das Pallasseum in Berlin Schöneberg. Unser Drehort.

 

Anmerkung vom 5. Juni 2015: STADT EINER ERINNERUNG heißt jetzt PALLASSEUM – UNSICHTBARE STADT.

Anmerkung vom 16. Oktober 2015: MITTWOCHS UM 11 heißt jetzt BLAUE STUNDE SEHNSUCHT.

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